Verlagsangebot/Anzeige

In München wohnen zu können ist schon fast keine Frage des Geldes mehr, es ist eine Frage des Glücks. Gefragt sind konstruktive Vorschläge

Editorial

Titel: Illustration Katharina Bitzl, www.katharinabitzl.de

Liebe Leserin, 

lieber Leser,

dass es ein sehr komplexes Thema sein würde, das an diesem Runden Tisch diskutiert wurde, war allen Teilnehmern von vornherein klar. Wie soll man auch eine Herausforderung lösen, die über die Jahre immer drängender geworden ist? In München wohnen zu können ist schon fast keine Frage des Geldes mehr, es ist eine Frage des Glücks. Käufer und Mieter suchen händeringend nach geeigneten Immobilien und müssen sich gegenseitig die Objekte abjagen. Viele nehmen, was sie kriegen können, um überhaupt einen Stich zu machen. Gleichzeitig zieht die Stadt internationale Top-Unternehmen magisch an mit ihrem mediterranen Flair, der Sicherheit und dem grandiosen Umland. Eine hohe Geburtenrate tut ihr Übriges, um den Markt zusätzlich unter Druck zu setzen. Dass München schnell mehr Wohnraum braucht, stand bei allen Diskutanten außer Frage.

                      

Nur wie? Unter den jetzigen Bedingungen dauert es zu lange, es gibt zu wenig innovative Konzepte, es kommen Preise heraus, die nur noch für Top-Verdiener erschwinglich sind. Die Frage »Wohnen in München« ist längst eine gesellschaftliche: Haben alle, die hier leben und arbeiten wollen (und müssen), auf Dauer einen bezahlbaren Lebensraum? Das mochte niemand am Tisch positiv beantworten. Aber es gab sehr viele konstruktive Vorschläge, wie sich die Not zumindest lindern ließe.


SZ Scala dokumentiert die lebhafte Experten-Diskussion am Runden Tisch in der Mitte dieser Beilage. Aber auch am Ende der Lektüre wird klar sein: Was dort angesprochen wurde, kann nur ein Anfang sein, das Thema wird die Zukunft der Stadt immer mehr bestimmen.


Carsten Matthäus,

Geschäftsleitung SZ Scala

Anzeige

Anzeige