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Auf den ersten Blick präsentiert sich der Münchner Arbeitsmarkt makellos. Doch der Boom des Wirtschaftsraums ist brüchig

Editorial

Illustration: Jochen Schievink

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Runde Tisch ist ein besonderes Format. Nicht nur, weil er in Wirklichkeit eckig ist. Gleiches gilt übrigens für die historischen Runden Tische vor der Wiedervereinigung.

Der Runde Tisch zur Zukunft der Stadt München ist auch deshalb besonders, weil es ein gemeinsames Nachdenken von Entscheidern darüber ist, wie die großen Herausforderungen dieses Wirtschaftsraumes zu meistern wären. In dieser Ausgabe: Wie kann die Stadt allen Arbeitenden dauerhaft eine gute Heimat bieten?

Auf den ersten Blick entsteht vor schöner Alpenkulisse ein makelloses Bild: Die Arbeitslosenquote ist die niedrigste unter den zehn größten deutschen Städten; zwei Exzellenzuniversitäten bilden hoch qualifizierten Nachwuchs aus; mehr DAX- und Tec-DAX-Unternehmen als in jeder anderen Region locken mit attraktiven Jobs und sind gleichzeitig mit ihrem Standort hoch zufrieden. Internationale Konzerne siedeln sich an. Aber dieser Boom ist brüchig.

Die Wirtschaft braucht bald mehr Menschen, als München unterbringt. Für wichtige Berufsgruppen von Polizisten über Busfahrer bis zu Pflegekräften ist das Leben in der teuersten Großstadt Deutschlands kaum mehr finanzierbar. Eine neue Wohnung ist schwerer zu finden als ein neuer Job. Und niemand weiß, wie schnell Digitalisierung und künstliche Intelligenz heutige Arbeitsplätze verändern, verlagern oder überflüssig machen werden. Klar war allen Teilnehmern dieses Runden Tisches: Es gibt für Arbeitnehmer und Arbeitgeber viel zu tun, um von diesem schnellen Wandel nicht überrollt zu werden. Wir von SZ Scala, der Agentur der Süddeutschen Zeitung, dokumentieren diese lebhafte Debatte in der vorliegenden Anzeigensonderveröffentlichung und wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre.

 

Carsten Matthäus,

Geschäftsleitung SZ Scala

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